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09.04. und 10.04.2014

Bax der Ignorant

Mein letzter Besuch muß ein bleibendes Erlebnis für Bax gewesen sein. Das schrille Signalhorn meines gelben Therapiemobils veranlasste Bax nicht, auf seiner Spielwiese zu erscheinen. Erst als der Zauberer mit dem Tomatenfinger sich wieder seines geliebten Spielzeugs bemächtigte, trabte er entschlossen seinem Besitz entgegen.

 

 

So viel Entschlossenheit muß wohl damals den Hundetrainer zur Flucht veranlaßt haben. Verständlich. Er hatte ja keine Tomatenstange. Das Auge des Tierpsychologen gab Entwarnung.

Zwei wichtige Details verrieten mir die Stimmung von Bax. An dieser Stelle werde ich sämtlichen Haus-und Hofhundehaltern nicht in den Rücken fallen. Nur so viel an alle, die sich an Wachhunden vorbeischleichen wollen: auch ein Hund kann seine Stimmung blitzschnell ändern.

Bax tat das auch. Mein ausgestreckter Tomatenfinger wandelte seinen Eroberungsfeldzug in Rückzug um.

Bax suchte Hilfe bei seinem Besitzer, wollte eine Allianz gegen Tomatenstangen mit Ihm gründen, doch der stand regungslos hinter dem Zaun.

 

Fortan ignorierte Bax meine Anwesenheit. Für ihn die perfekte Strategie, um an dem 100 Gramm schweren Baumarktutensil keinen Schaden zu nehmen.

Nun stand ich da mit meinem Psycholatein. Auch am nächsten Tag war Bax kaum aus der Reserve zu locken. Wenn es mir nicht gelingen würde, mit diesem “gefährlichen” Angsthasen eine trainingstaugliche Verbindung aufzubauen, wäre mein Vorhaben, den Hund in seinem eigenen Revier zu trainieren, glatt gescheitert. Den Respekt, welchen ich dafür brauchte, hatte ich offensichtlich schon. Doch genauso wichtig ist es, daß sich der Hund auf mich einläßt, und mit Freude mit mir arbeiten will. Letztendlich ist auch der Körperkontakt von enormer Bedeutung, weil Bax sein schon ritualisiertes Abwehrverhalten bei Berührungen aufgeben soll, um vernünftig beim Tierarzt behandelt werden zu können, auch ohne Narkose.

Also dachte sich der Hundepsychologe: ein guter Abschluß des Tages könnte ein guter Beginn des nächsten Trainings sein: es gab edlen Gulasch in Abwasserrohr….was für ein Menü!!!

und offensichtlich sind die Ohrenprobleme doch nicht so schlimm. Mein Optimismus wuchs enorm. Ich war gespannt, wie unsere nächste Begegnung verlaufen würde.

 

 

 

“Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.“

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