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26.05.2014

Bax und das Ende……..

 

 

der Leine…..doch beginnen wir von Anfang an. Dieser Tag sollte entscheiden, ob mein Trainingskonzept Erfolg oder Irrtum sein wird. Es blieb völlig offen, wer was lernen sollte. Ganz entscheidend war, daß der Hundepsychologe nicht zu schnell an die Umsetzung seiner Strategie heranging und die Zeichen der Körpersprache richtig interpretiert hat.

Die Überwindung des Zaunes im Reich der Fang- und Reißzähne nahte…meine Überwindung auch. Ich begrüßte kurz den Hundebesitzer, der sich am anderen Ende des Grundstückes an den Grashalmen zu schaffen machte. Besorgt bot er mir seine Unterstützung in Form körperlicher Anwesenheit an, doch ich mußte ablehnen. Also zupfte er weiter seine Grashalme…..er überlebt es….er überlebt es nicht…er überlebt es…..er überlebt es nicht…..

Das Baxsche Roulette begann.

Zuerst eine freundliche Begrüßung am Zaun….dann vorsichtig ein Bein hoch…Bax schaute leicht angesäuert…”der wird doch nicht an meinen Zaun”……nein….jetzt Verwirrung stiften, dachte ich mir…und mit einem Satz habe ich Staunen in das Gesicht eines territorialen Caniden gezaubert.

Geschafft. Bax war beeindruckt. Doch der Eindruck kann täuschen. Also erst mal für gute Stimmung sorgen, und ein altbekanntes Spiel eröffnen…mein Ball…Dein Ball..aber immer wieder mein Ball….

Bax lies es geschehen, und vergaß schnell meinen okkupierenden Sprung. Die Beste Voraussetzung, um Bax heute an die Leine heran zu führen….und nicht nur das. Immerhin hat er sich in seinem Revier einschränken lassen. Doch wird er auch die Einschränkung seiner Bewegungsfreiheit akzeptieren?

Mit vielen kleinen Geschmacksduftstückchen lockte ich Bax durch die große Schlaufe der neuen Hundeleine. Dreimal steckte er seinen Kopf komplett durch die Schlinge….und der Kopf des Besitzers bog besorgt um die Hausecke. Alles nur eine Sache des Kopfes, dachte ich mir, und nutzte die vierte Attacke auf mein Lockmittel…die Leine nahm Platz hinter den Ohren….geschafft…..dachte ich…..

Locker pendelte die Führungshilfe zwischen mir und Bax. Wir gingen einige Meter, um das neue Kleidungsstück auszuprobieren. Solang Bax keine anderen Interessen verfolgte, lies er es widerstandslos geschehen. Doch dann…

muß Bax etwas wahrgenommen haben, was ich nicht hören konnte. Eine Minute später landete das Auto der Frau des Hundebesitzers am Zaun. Bax wollte sofort hin. Ich nicht. Irgendwann war die Zwei-Meter-Leine zu Ende. Bax begriff jetzt, daß er von einem Eindringling dominiert wurde. Ein kurzer Satz an mir vorbei……nicht ohne einen knurrenden Kommentar abzugeben.

Ich mußte sofort antworten. Eine feminine Zurechtweisung wäre völlig unangebracht gewesen, denn am Wortschatz von Bax mußte noch gearbeitet werden. Also ein kurzer direkter Blick, und am Ende der Leine zog Frieden ein. Nach ein paar Minuten entließ ich Bax aus seiner Schlinge und beendete den Tag mit einem ausgelassenen Spiel. Vielleicht konnte es helfen, die Wiederholung des Leinentrainings in einigen Tagen positiv zu beginnen. Oder wird Bax angesichts der dominanten Führungshilfe einen Bogen um mich machen?

 

 

“Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.“

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