Bax

Nicht nur Menschen begegnen sich zweimal im Leben

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Es ist ca. 3 Jahre her, als ich gebeten wurde, mir einen jungen Schäferhund namens Bax anzusehen, mit dem es unmöglich war, einen Tierarztbesuch zu machen. Ohne Vollnarkose war eine Behandlung aussichtslos.

Ich fand heraus, daß ein einziges Ereignis ausgereicht hatte, damit dieser Hund zukünftig jegliche Art medizinischer Behandlung mit heftiger Gegenwehr blockierte. Er wurde damals wegen Schmerzen und stark geröteten Ohren in einer Tierarztpraxis vorgestellt. Der Hund zeigte Abwehrdrohen, als die Ohren untersucht werden sollten. Einen Maulkorb dem Hund anzulegen war ebenso nicht möglich, weil er einige Zeit zuvor in einer Hundeschule mit falschem Training völlig verprellt wurde. Darauf hin wurde die Behandlung eingestellt, weil der Halter, als auch der Tierarzt Angst hatten, gebissen zu werden. Ab diesem Tag setzte der Hund diese Abwehrreaktionen ein, um sich menschlichen Berührungen zu entziehen. Allein die Hand Richtung seines Kopfes zu führen, ohne Bax  zu berühren, war ein Risiko.

Ich schlug dem Besitzer eine Desensibilisierung vor, welche auch Schritt für Schritt Erfolg zeigte. Parallel erfolgte ein Training des Grundgehorsames mit ersten guten Ergebnissen. Jedoch war es sehr schwierig, ein konstantes Training zu organisieren, weil unternehmerische Belange des Hundehalters zur damaligen Zeit mehr Gewicht hatten. Später wechselte ich noch meinen Wohnort weit entfernt, und hatte nie wieder etwas von Bax gehört.

Eines Tages jedoch, rund drei Jahre später, sollte ich Bax ein zweites Mal begegnen. Bax war immer noch bei seinem damaligen Besitzer, der zunehmend, wie auch seine Familie mit drei Kindern, Angst vor dem Hund entwickelt hat. Im Gespräch mit dem Besitzer kam heraus, daß er alles unternommen hatte, um Bax woanders unterzubringen. Niemand wollte Bax. Auch nicht für einen ordentlichen Geldbetrag. Euthanasie kam für den Hundehalter nicht in Frage.

Letztendlich besuchte er mit Bax verschiedene Hundeexperten. Die Vorschläge für diesen gefährlichen Hund gingen von “Willen brechen” indem man den Hund an den Hinterläufen aufhängt und entsprechend behandelt, über den Einsatz von Elektroschock, auch Teletakt genannt, bis hin zum Einschläfern.  Welch schlimme Kindheit müssen diese armen Menschen erfahren haben. Die letzte Hoffnung des Besitzers war ein in dieser Region bekannter Hundetrainer, der aber aus Angst vor dieser gefährlichen Bestie in den Container seines Hundeplatzes flüchtete.

Alles in allem nicht gerade erheiternde Geschichten, doch ich sagte zu dem Besitzer zu helfen, und natürlich Bax.  Mir war allerdings bewußt, daß ich mich zukünftig allein in der “Höhle des Löwen” vergnügen durfte, weil sich am Arbeitspensum des Hundehalters wenig geändert hatte.

 

“Der Wunsch, ein Tier zu halten, entspringt einem uralten Grundmotiv - nämlich der Sehnsucht des Kulturmenschen nach dem verlorenen Paradies.“

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